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| Handball - ESV musste 23:28 Sieg dem Spitzenteam von VfL BW Neukloster nach großem Kampf überlassen - 01.01.2010 - 17:38, M. Struck / A. Tügel |
Für den ESV 48 Hagenow hieß der Gegner im letzten Punktspiel des Jahres der Tabellenzweite und Aufstiegsanwärter VfL BW Neukloster.
Nach anfänglicher Gästeführung kamen die Hagenower immer besser ins Spiel, glichen aus und konnten nach 10 Minuten in Führung gehen (4:3). Die ESV Deckung stand gut und der Torhüter Michael Struck war mehrfach auf dem Posten.
Beide Teams standen in der Deckung sicher, ließen nicht viele Treffer zu, was auch der Spielstand von 8:8 nach 20 Minuten belegt. Die Gastgeber erzielten ihre Tore vornehmlich mit Schlag- und Sprungwürfen. Erst mit weiterer Spieldauer waren auch die Außen beteiligt. Die Gäste hatten ihre Stärke auf Linksaußen und Rückraum Links.
Die ersten beiden nicht genutzten klaren Hagenower Gelegenheiten vom Kreis nutzte Neukloster um sich auf 12:9 abzusetzen. Eine Ursache war auch eine gewisse Passivität der ESV Deckung, die Kombination ermöglichte. Mit 10:13 wurde gewechselt.
Die Gastgeber brachten ihre Stammkräfte, wie die gut aufgelegten Sven Trahms und Tim Koch, wieder aufs Parkett.
Hagenow versuchte sich wieder heran zu kämpfen, was auch gelang. Nach vierzig Minuten war der Anschluss zum 16:17 geschafft. Der eingewechselte Ronny Götsch führte sich mit gehaltenen Siebenmetern und anderen Bällen gleich gut ein. Die sich daraus ergebenden Hagenower Chancen fanden leider fünf!! Mal nicht das Ziel, sodass Neukloster mit 2.Welle schnell den Gegenzug erfolgreich abschließen konnte. So setzte sich der Favorit auf 21:16 ab nach 50 Minuten.
Die Auszeit der Gastgeber gab neuen Mut und der ESV versuchte noch mal alles, traf jetzt auch wieder. Bei 21:24 aus Hagenower Sicht erhielt Neukloster nacheinander zwei Zeitstrafen. Es brachte nichts zählbares, da ein Lattentreffer und zwei Abspielfehler zu Buche standen. Im Gegenteil konnten die Gäste auf 26:21 erhöhen.
Nun waren die Punkte fast verteilt mit 23:28 setzte sich Neukloster am Ende durch. Entscheidend waren neben dem Auslassen einiger guter Chancen auch die nicht mehr so konsequent agierende Abwehr der Gastgeber.
Damit endet die Hälfte der Saison ohne eigene Halle mit vielen Auswärtsspielen enttäuschend aus ESV Sicht. Spieler und Trainer hatten sich etwas mehr erhofft, nach dem guten Abschneiden der Vorsaison.
Aufstellung: 20 Struck, 12 Götsch – 2 J. Tügel (3), 3 Glasemann (1), 5 Salomon (3), 18 Karkowski, 11 Trahms (5), 15 Koch (6), 17 Lasanske (2), 13 Pätzold (1), 6 Krause n.e., 14 Rieckhof (2), 9 Patzner, Trainer: H. Tügel, Co-Trainer: M. Becker, Betreuer: A. Tügel.
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